Dec01

Presseerklärung zur Kaarster Schullandschaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von SPD, Grünen, UWG und Zentrum sowie der Einzelratsmitglieder von Familienpartei und Die Linke im Rat der Stadt Kaarst. Fraktionen legen gemeinsames Positionspapier zur Kaarster Schullandschaft vor und laden zur offenen Diskussion ein - gemeinsame Anträge in den Schulausschuss eingebracht.

Die Fraktionen von SPD, Grünen, UWG und Zentrum sowie die Einzelratsmitglieder von Familienpartei und Die Linke haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Zukunft der Kaarster Schullandschaft beschäftigt und ein Positionspapier erarbeitet, das als Grundlage für die weitere Diskussion dienen soll.
Eine Einladung der Fraktionen zur gemeinsamen Diskussion lehnten CDU und FDP beide ab und verwiesen auf die städtischen Gremien. Die Fraktionen verstehen ihr Papier bewusst als „Angebot zur gemeinsamen Diskussion und nicht als zementierte Denkschrift“.

Elke Beyer, Fraktionsvorsitzende der SPD erklärt dazu: „Unser primäres Ziel ist der Einstieg in eine fundierte Diskussion um die Zukunft der Kaarster Schullandschaft, es geht darum endlich ein Konzept zu erarbeiten, damit wir keine Einzelfallentscheidungen mehr treffen müssen, sondern eine klare Linie verfolgen.“

Christian Gaumitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen ergänzt: „Wir wollen verdeutlichen, dass die Diskussion auf eine breite Basis gestellt werden muss und laden alle Beteiligten zu eben dieser ein. Eine Gesamtschule sehen wir in diesem Zusammenhang für Büttgen als Alternative an.“

Anja Rüdiger, Fraktionsvorsitzende der UWG stellt heraus: „Wir wollen neben den schulischen Belangen auch eine Gesamtbetrachtung der Kaarster Stadtentwicklung im Blick haben und setzen auf Bürgerbeteiligung.“

Josef Karis, Fraktionsvorsitzender des Zentrums stellt den Elternwillen in den Mittelpunkt: „für uns ist der Elternwillen die zentrale Grundlage für die weiteren Entscheidungen, daher beantragen wir eine Elternbefragung, die zeitnah durchgeführt werden soll“.

Michael Koesling (Familienpartei) legt Wert darauf, „dass die Diskussion um den Schulstandort Büttgen mit dem Vorschlag der Alternative einer Gesamtschule bereichert wird“.

Ebenso Paul Both (Die Linke), der den pragmatischen Ansatz der Debatte herausstellt und auf eine „faire und offene Debatte im politischen und schulischen Raum setzt“.

Bei Rückfragen steht Ihnen die Fraktionsvorsitzende der UWG Kaarst, Frau Anja Rüdiger ( Telefon : 0173-5773070 / mail : anja.ruediger@uwg-kaarst.de ), gerne zur Verfügung.

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